Nachlese: So lief der ADFC-Vereinstag im Stadtlabor

 

Bei herrlichem Sonnenschein und mit toller Unterstützung des Teams des "Waldstadtlabors" präsentierte der ADFC Iserlohn sich und seine Arbeit am Schützenfestsamstag fast mitten in der Iserlohner Fussgängerzone.

 

Die ADFC-Vereinschronik ist nun in guten Händen! © Ricardo Bussi

ADFC-Vereinstag im Stadtlabor. Viele fleißige Helfer hatten dazu ein kleines, aber feines Programm rund um das Thema "Fahrradfahren in und um Iserlohn" auf die Beine gestellt.

Chronik an BM Michael Joithe

So konnte der Sprecher des ADFC Iserlohn, Bernhard Schomm, schon zur Eröffnung des Tages morgens um 10 Uhr den Iserlohner Bürgermeister Michale Joithe begrüßen. Dieser hatte es sich, trotz zahlreicher, fast zeitgleicher Terminverpflichtungen nicht nehmen lassen, zusammen mit seiner Gattin dem Vereinstag einen Besuch abzustatten und so ein deutliches Signal für den ADFC Iserlohn und dessen Stellenwert in der Stadt zu setzen. In einer kleinen, aber würdigen Feier wurde ihm dann die mehr als 30ig-jährige Vereinschronik zu treuen Händen überrreicht, um diese dann im Stadtarchiv als Teil der Iserlohner Stadtgeschichte auch künftigen Generationen verfügbar zu machen. Zuvor hatte Bodo Mebes, als Mann der ersten Stunde im ADFC Iserlohn, in seiner Festansprache geschickt den Bogen von den Anfängen des ADFC in Iserlohn bis hin zur Gegenwart geschlagen.

"Und spätestens wenn es um Städtische Lebensqualität geht, kommen Sie ins Spiel, sehr geehrter Herr Bürgermeister. Gerade in der jetzigen Zeit, wo es um Ideen zur Gestaltung einer modernen und klimafreundlichen Stadt geht, würde der ADFC Iserlohn und Märkischer Kreis seinen Sachverstand und die reichhaltige Erfahrung seiner Mitglieder einbringen," so Bodo Mebes in seiner Rede, "Wir würden unsere bisherige Zusammenarbeit gerne fortsetzen und intensivieren. Gerne würden wir an diesem Rad mit drehen. Dabei denken wir nicht nur an uns, sondern auch und gerade an die nachfolgende Generation." Und mit diesem eindringlichen Appell an Michael Joithe schloß Bodo Mebes seine richtungsweisende Rede: "Nehmen Sie unser Angebot an, Herr Bürgermeister."

So hat sich der gesamte ADFC Iserlohn über den Besuch von Michael Joithe bei diesem Vereinstag sehr gefreut und alle wissen nun die ADFC-Vereinschronik in guten und sicheren Händen.

Buntes Rahmenprogramm

Ein Highlight des Programms war sicher die ADFC-Fahhrad-Codier-Aktion, für dessen Durchführung ADFC-Mitglied Martin Isbruch zusammen mit drei versierten Helfern des benachbarten ADFC Menden gesorgt hatte. So wurden an diesem Tag insgesamt 18 Fahrräder fachmännisch codiert, wodurch deren Diebstahlschutz wesentlich erhöht werden konnte. Und nochmals auch an dieser Stelle der Dank an das gesamte Codier-Team und besonders an Günther Reichle, dem Sprecher des ADFC Menden, der die wirkungsvolle Unterstützung und Hilfe seiner Ortsgruppe blitzsauber koordiniert hatte.

Weiterhin vor Ort war Anke Urban, Netzwerk- und Quartiersarbeiterin im Tersteegen-Haus vom Rikscha-Projekt Iserlohn, die es sich nicht nehmen ließ, diese tolle Projekt in der Iserlohner Öffentlichkeit bekannter zu manchen. Die Rikscha selber war an diesem Tag leider nicht verfügbar, da sie zeitgleich beim Schützenfestumzug im Einsatz war.

Verfügbar waren auch zwei tolle eMTB vom "Bikeman", der mit diesen beiden Exponaten wunderschöne "eye-catcher" aufgeboten hatte, um die sich so manche "Fachsimpelei" entsponn.

Auch das große grüne Lastenrad des Lieferservice Edeka-Markt Nowak aus Letmathe zeigte eindrucksvoll seine Zuladekapazitäten und wurde kurzer Hand genutzt, um weitere Exemplare des  ADFC Info-Flyer in der Iserlohner Innenstadt zu verteilen.

Und so gab es den ganze Tag lang viele Gespräche, Dönekes und natürlich auch viele Fragen rund ums Fahrrad, die von allen am Info-Stand eingesetzten ADFC-Mitglieder*innen freundlich und kompetent beantwortet werden konnten.

Fazit

"So kann ich mich nur noch bei allen fleißigen Helfern und Unterstützern recht herzlich bedanken, die hier für "ihren" ADFC Iserlohn Flagge gezeigt haben und dafür sorgten, dass diese Aktion erfolgreich war. Das war heute ein guter Tag für den ADFC Iserlohn", so Ortsgruppensprecher Bernhard Schomm in seinem Resümee, "und das war heute auch ein guter Tag für den ADFC MK."

 


https://iserlohn.adfc.de/neuigkeit/nachlese-so-lief-der-adfc-vereinstag-im-stadtlabor

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 190.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Für Sie hat die ADFC-Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrenden auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

    Zum Musterkaufvertrag des ADFC für Gebrauchträder kommen Sie, wenn Sie unten auf "Weiterlesen" drücken.

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