ADFC-Radreise-Analyse nutzt Tourismus und Radfahrenden gleichermaßen
Von Ende November 2020 bis 10. Jauar 2021 konnten Radfahrende aus NRW sich an der Radreiseanalyse des ADFC beteiligen. Bei der Online-Umfrage erforscht der Fahrrad-Club anonymisiert die Auswirkungen von Corona auf das Freizeit- und Urlaubsverhalten.

Wie war Ihr Radreisejahr 2020? Mit dieser Frage befasste sich die Umfrage, die der Fahrrad-Club zum 22. Mal gestartet hatte. Die Beantwortung der Fragen macht jedes Mal Spaß und dauert nur rund 15 Minuten. Wer mitmacht, liefert anonym wichtige Informationen für die Tourismusbranche. Denn auch Reiseregionen bekommen einen umfassenden Einblick in die Wünsche der Radfahrenden.
Insofern ist die Radreiseanalyse auch eine wichtige Basis, um das Radreisen angenehmer zu machen.
ADFC-Tourismusexpertin Louise Böhler sagt: „Viele Zeichen deuten darauf hin, dass die Corona-Pandemie dem ohnehin schon kräftig wachsenden Radtourismus einen Extra-Schub verliehen hat. Wir wollen herausfinden, wie stark das zutrifft – und welche Gruppen von Menschen jetzt neu aufgestiegen sind."
Gefragt wurde unter anderem, ob und wann während der Corona-Pandemie häufiger Rad gefahren wurde. Aber auch die Länge und Vorbereitung der Radreise und die liebsten Routen, Regionen und Bundesländer wurden thematisiert. Wer wollte, konnte nach dem Ausfüllen an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der von fahrrad.de zur Verfügung gestellte Hauptgewinn ist ein hochwertiges City-E-Bike von Ortler. Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse werden im Frühjahr 2021 vorgestellt.