Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Iserlohn

ADFC NRW hat jetzt mehr als 50.000 Mitglieder

Der ADFC NRW hat jetzt die 50.000-Mitglieder-Schwelle überschritten. Damit ist der größte Landesverband des Fahrrad-Clubs auf deutlichem Wachstumskurs.

Menschen demonstrieren für bessere Radmobilität
Menschen demonstrieren für bessere Radmobilität © Foto: Ludger Vortmann

Die 50.000 Mitglieder-Schwelle ist für den Verband ein weiterer Meilenstein. Der ADFC NRW ist in 2020 wieder um fast 9 Prozent gewachsen.

Wie bereits der Boom auf dem Fahrradmarkt andeutet, erfreut sich das Fahrrad wachsender Beliebtheit.

Der ADFC NRW sieht dafür mehrere Gründe: 

  • Pandemiesichere Fortbewegung wegen Coronapandemie
  • Gesundheitsaspekte
  • Wunsch nach mehr Klimaschutz
  • Steigender Bedarf an einfacher und günstiger Mobilität
  • Suche nach alternativen Fortbewegungsmitteln für Pendler oder auf Kurzstrecken 
  • Veränderungswille: Oft fehlende Sicherheit (nicht vorhandene, schlechte oder nicht in der Breite dem Radverkehrsaufkommen angepasste Radwege) 

Die Coronapandemie hat das ohnehin schon starke Interesse am Fahrrad weiter gesteigert. Einerseits, weil das Rad schon allein wegen seiner Baulänge als eines der pandemiesichersten Fortbewegungsmittel gilt und die Gesundheit durch die Bewegung an der frischen Luft fördert. Daher sind die Service- und Beratungsangebote des Fahrradclubs gefragt, die der Verband wegen der aktuell eingeschränkten Möglichkeiten gemeinsamer Veranstaltungen nach und nach auch durch alternative digitale Angebote ergänzt. 

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verkehrspolitik. Immer mehr Menschen wünschen sich eine bessere und sichere Radinfrastruktur, die Menschen aller Altergsgruppen eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Fortbewegung auch als Radfahrende ermöglicht. Die wachsende Zahl der Radentscheide mit Schwerpunkt in NRW ist ein weiterer Gradmesser dafür. Darum macht der ADFC sich in den rund 40 Kreisverbänden und rund 100 Ortsgruppen für die Verkehrswende stark.

Wie sich das "Fahrradklima" in den nächsten Jahren in Nordrhein-Westfalen entwickeln wird, hängt auch vom "Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz NRW" ab, das in diesem Jahr verabschiedet werden soll. Nur wenn es das Fahrrad entscheidend stärkt, bürokratische Hürden abbaut und die Zusammenarbeit verschiedener Behörden verbessert, wird es die Potentiale des Radverkehrs in unserem Bundesland ausschöpfen können. Zusammen mit den 100 Millionen Euro Fördergeldern für NRW aus dem Programm "Stadt und Land" des Klimapakets der Bundesregierung könnte daraus der entscheidende Impuls für die Verkehrswende kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt hin zu Klimaschutz und lebenswerteren Städten.


https://iserlohn.adfc.de/neuigkeit/adfc-nrw-hat-jetzt-mehr-als-50000-mitglieder

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